Wir unterstützen  die jungen Menschen der Fridays for Future-Bewegung
in ihrem wichtigen und ambitionierten Einsatz für einen wirksamen Klimaschutz in Deutschland und weltweit. Grundlage unseres Engagement ist unser Selbstverständnis. Darin formulieren wir unsere Ziele und freuen uns, wenn eure Ziele mit den unseren in dieselbe Richtung laufen. Ihr seid gerne eingeladen, mitzumachen und unser gemeinsames Engagement zu unterstützen.

Vielen Dank!

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Auch in Coronazeiten präsent sein
Digitaler Stammtisch der Wachtberger Parents for Future

Wachtberg.  Wie bei allen gesellschaftlichen Zusammenkünften ist in Zeiten der Coronapandemie kein reales Treffen möglich. Schon seit über einem Jahr ist deswegen der Stammtisch der Parents, der regelmäßig in Wachtberger Gaststätten stattgefunden hatte, als reales Treffen leider ausgefallen.
Dennoch soll nicht auf einen interessanten Informationsaustausch verzichtet werden. In (auch anlassbezogenen) regelmäßigen Treffen  finden digitale Meetings statt, in denen es um die neusten Entwicklungen um Wachtberger Themen geht.

Wer sind die Parents eigentlich? Die Parents for Future sind Wachtberger Bürger*innen, die die weltweite „Fridays for Future“-Bewegung in ihren Zielen des Umwelt-, Natur- und Klimaschutzes unterstützen. Schwerpunkte hier in Wachtberg sind derzeit
•  Verkehr/Mobilität,
•  Bauen und Wohnen in Wachtberg,
•  nachhaltige und klimaneutrale Energie und
•  Regionale Produkte.

Je nach Aktualität werden auch andere Themen besprochen, die im Zuge der Generationenverantwortung von weitreichender Bedeutung sind. Die Parents for Future sind von ihrem Selbstverständnis her politisch unabhängig. Gleichwohl werden die betreffenden Themen mit Kommunalpolitiker*innen diskutiert. Auch wenn formal die Entscheidungen im Rat der Gemeinde Wachtberg fallen, erfolgt die eigentliche Willensbildung in den vielen Diskussionen mit durchaus unterschiedlichen Interessenslagen. Für die Parents sind dabei die Verantwortung für die nachfolgenden Generationen und vor allem der Klimaschutz die tragenden Elemente.

Hierzu werden anlassbezogen auch ausführlich begründete Bürgeranträge nach § 6 der Hauptsatzung der Gemeinde Wachtberg  gestellt, zu denen die verschiedenen Fraktionen in den Ausschüssen bzw. im Gemeinderat Stellung beziehen. Derzeit sind die Schwerpunkte

  •   die Zukunftsfähigkeit der bestehenden und geplanten Bebauungspläne,
    • die Problematik der sog. Schottergärten,
    • die Umsetzung eines Regionalmarktes mit der Förderung der Hofläden
    in und um Wachtberg,
    sowie
    • die nachhaltige Energieversorgung durch Photovoltaik und Windenergie.
    • Als übergeordnetes Ziel steht dabei die Klimaneutralität der Gemeinde Wachtberg bis zum  Jahr 2035.

Hierzu hatten die Parents bereits 2019 einen umfassenden Antrag an den Rat gestellt, der in seinen Grundzügen in die neue Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und den Grünen eingeflossen ist.
Die Parents stehen auch der Verwaltung beratend zur Verfügung.

Um diese unmittelbare Bürgerbeteiligung zum Thema Klimaschutz – mit allen seinen Facetten – weiter zu öffnen, können sich an den vorgenannten Themen interessierte Bürger*innen gerne in die virtuellen Treffen einklinken, mitdiskutieren oder nur zuhören. Einige Tage vor den Meetings wird der entsprechende Link per E-Mail verschickt, mit denen man sich ohne vorherige Registrierung einfach einloggen kann.

Unter der E-Mail info@fridays-wachtberg.de kann sich jeder Interessierte melden und bekommt rechtzeitig Bescheid über die geplanten Termine. Die Homepage der Wachtberger Parents for Future ist unter parents-wachtberg.de zu erreichen.

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Aktuelles (für die nächsten 5 Jahre)


Koalitionsvertrag zwischen CDU und Bündnis 90/ Die Grünen für die Wahlperiode 2020 – 2025:
Fluch oder Segen ??

Parents for Future begrüßten zunächst die Inhalte des schwarz-grünen Koalitionsvertrages in Wachtberg und beobachten seitdem die Ergebnisse speziell auf den Aspekt des Klimawandels und der Generationenverantwortung, zu der auch das Thema Familie, zukünftiges Bauen und Infrastruktur zählen, ausgerichtet.

Nach 100 Tagen die überfällige Frage: Wann fangt ihr endlich an, die markigen Worte der Koalitionsvereinbarung in die Tat umzusetzen?
Bloße Vereinbarungen sind noch lange kein Tagesordnungspunkt auf einer Sitzung des Gemeinderats, geschweige denn ein Beschluss und noch lange kein Auftrag an die Verwaltung.

Bisher mußten wir als Parents for Future zahlreiche Bürgeranträge selber stellen, die im Wortlaut HIER eingestellt wurden und werden. Vielleicht hat die Koalition Angst vor der eigene Courage? Wer weiß ….

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      10 Monate Hoffnungssteine in Niederbachem:

Parents for Future erinnern an den ersten Lockdown vor knapp einem Jahr

Corona hat ein erstes Memorial in Wachtberg

Wachtberg. Es war um den  24. April 2020, als die ersten Auswirkungen des  neuen Corona-Virus  in Wachtberg auftraten. Auch wenn die globalen und einschneidenden Folgen dieser Pandemie bis heute noch nicht absehbar sind, war schon damals zu ahnen, dass der neue Virus die Gesellschaft über alle Generationen hinweg lange Zeit stark beschäftigen und beeinträchtigen würde.

Damals  hatten die Parents for Future dazu aufgerufen, wie auch in vielen Orten Wachtbergs parallel geschehen, so auch in Niederbachem  bunte „Hoffnungssteine“ zu bemalen, sie mit kleinen gezeichneten oder geschriebenen Wünschen zu versehen und gemeinsam am Lava-Rondell am Dorfplatz hinzulegen. Damals kamen viele Wachtberger, vor allem Kinder, und brachten ihre Wünsche und „gewichtigen Hoffnungsträger“ zum Dorfplatz. Auch der Klimawandel und die Hoffnung, dass die Menschheit endlich verantwortlich handelt, war und ist Thema der Hoffnungssteine.

Heute, über zehn Monate später, liegen die Steine immer noch bunt und positiv motivierend dort, wenn auch an der einen oder anderen Stelle die Farbe schon etwas abgewaschen ist. An der Aktualität beider Themen hat sich nichts geändert. Im Gegenteil: Beide Themen sind so brisant wie vor einem Jahr.

Mit einem kleinen Hinweisschild haben die Parents for Future nun daran erinnert und damit ein erstes „Corona- und Klima-Memorial“ eingerichtet, das – so wünschen es sich die Parents –  weiter mit vielen bunten Steinen bereichert werden soll.

Gerade in Lockdown-Zeiten bietet es sich an, den in der Schule ausgefallenen „Kunstunterricht“ zu Hause mit dem Malen interessanter Hoffnungssteine auszugleichen und mit einer lebensfrohen Botschaft zu versehen. „Das ist eine sehr schöne und sinnvolle Aufgabe für alle Kinder und die Eltern und bringt dem Corona-Memorial am Henseler Hof wieder frische Impulse“ freuen sich die Initiatoren und hoffen, dass die Steinesammlung auf dem ansonsten recht farblosen Dorfplatz bald wieder viele frische bunte Steinbotschaften bekommen wird.

„Die bunten Steine mit einer kleinen, liebevollen und hoffnungsfrohen aber ernsten Botschaft an die Welt sollen allen weiter Mut machen, dass es die Zuversicht ist, die unsere Gesellschaft über alle Generationen hinweg zusammenstehen läßt“, heißt es in der Pressemitteilung.

Dass von diesen Steinen auch ein paar historischen Wert erhalten könnten, ist nicht ausgeschlossen. Die Parents haben zum Haus der Geschichte in Bonn  Kontakt aufgebaut und es ist im Gespräch, einige Exemplare in das Archiv des Hauses der Geschichte zu überführen. Derzeit werden für spätere Ausstellungen „Zeitzeugen“ gesucht, die für die Zeiten der Pandemie eine ganz bezugsträchtige Aussage beinhalten. Mit den Wachtbeger Steinen wäre der Gedanke, dass auch in Zeiten des Klimawandels und der Coronapandemie die Hoffnung zuletzt stirbt, für viele Generationen „praktisch wie in Stein gemeisselt“, freuen sich die Parents.

Also ran an die Pinsel …
Steine gib’s wie Sand am Meer!

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„St. Florians-Prinzip“ in Wachtberg? – Unsere Vorschläge zur Windkraft
Parents for Future Wachtberg schlagen Bürgerenergiepark vor, um Akzeptanz der Windkraft in der Gemeinde zu erhöhen.

„St.Florians-Prinzip“  in Wachtberg?  Parents for Future regen  statt dessen  Klima-Dialog an
Ein  Bürgerenergiepark soll in Wachtberg  die Akzeptanz der Windkraft erhöhen
Ein gemeinsamer Konsens  kann zu schwarzen Zahlen für die Bürger führen

„NIMBYs   – not in my backyard“ oder auch “nicht in meinem Hinterhof “ ; so werden etwas abschätzig Menschen genannt, die sich zwar grundsätzlich für den Klimaschutz aussprechen, aber die dafür nötigen Windräder und Hochspannungsleitungen nicht in ihrem Umfeld haben wollen. Was zunächst paradox klingt ist das Ergebnis berechtigter Ängste. Kluge Politik nimmt diese Bedenken auf und bindet die Bürger frühzeitig ein in das Projekt Klimaschutz. Auf diesem Wege entsteht Akzeptanz für die nötigen Veränderungen und eine unnötige Polarisierung im Thema wird verhindert. Diesen Weg schlagen die Parents for Future in Wachtberg vor. Weiterlesen

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