Wir unterstützen  die jungen Menschen der Fridays for Future-Bewegung
in ihrem wichtigen und ambitionierten Einsatz für einen wirksamen Klimaschutz in Deutschland und weltweit. Grundlage unseres Engagement ist unser Selbstverständnis. Darin formulieren wir unsere Ziele und freuen uns, wenn eure Ziele mit den unseren in dieselbe Richtung laufen. Ihr seid gerne eingeladen, mitzumachen und unser gemeinsames Engagement zu unterstützen. Beim Kampf gegen den Klimawandel sind Politik, Wissenschaft und die Zivilgesellschaft nur gemeinsam in der Lage, im bürgerschaftlichen Dialog die gesteckten Zeile zu erreichen. Deswegen sind  alle aufgerufen, sich nicht nur als Parents, sondern auch als Wachtberger Bürger*in dem übergeordneten Projekt anzuschließen:
Wachtberg-for-Future.

Vielen Dank!

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Wachtberger Parents for Future fordern endlich eine
„Klima-TaskForce Wachtberg 2035“,
um die Klimaneutralität Wachtbergs bis zu diesem Zeitpunkt zu erreichen.

Hierzu haben wir in einem Schreiben an alle Ratsfraktionen, die Verwaltung und das Energieversorgungsunternehmen enewa dazu aufgefordert, sich endlich der Verantwortung zu stellen, und  konsequente Schritte zur Klimaneutralität anzugehen. Alleine die Absichtserklärung in der Koalitionsvereinbarung kundzutun nützt wenig, wenn danach – außer ein paar Metern Fahrradwege – nichts passiert. Der Wortlaut unserer Forderungen ist hier eingestellt.
Leider reagierten die Parteien nicht auf unser Schreiben.  Unser Kommentar:
Hochmut kommt vor dem Fall (= der nächsten Wahl)

andere nennen es Arroganz der Macht.

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Koalitionsvertrag zwischen CDU und Bündnis 90/ Die Grünen für die Wahlperiode 2020 – 2025

Parents for Future begrüßten zunächst die Inhalte des schwarz-grünen Koalitionsvertrages in Wachtberg und beobachten seitdem die Ergebnisse der Umsetzung  speziell auf den Aspekt des Klimawandels, der Generationenverantwortung, zum Thema Familie, zukünftiges Bauen und Infrastruktur.

NWir begleiten die Bemühungen kritisch und setzen weiterhin da an, wo das Thema Klimaschutz zu zögerlich und zu ängstlich angegangen wird.
Deswegen haben wir in einer breiten Kampagne gefordert, eine „Klima-TaskForce Wachtberg 2035“ einzurichten.

Bisher haben wir als Parents for Future zahlreiche Bürgeranträge eingereicht, die im Wortlaut HIER eingestellt wurden und werden. 

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      10 Monate Hoffnungssteine in Niederbachem:

Parents for Future erinnern an den ersten Lockdown vor knapp einem Jahr

Corona hat ein erstes Memorial in Wachtberg

Wachtberg. Es war um den  24. April 2020, als die ersten Auswirkungen des  neuen Corona-Virus  in Wachtberg auftraten. Auch wenn die globalen und einschneidenden Folgen dieser Pandemie bis heute noch nicht absehbar sind, war schon damals zu ahnen, dass der neue Virus die Gesellschaft über alle Generationen hinweg lange Zeit stark beschäftigen und beeinträchtigen würde.

Damals  hatten die Parents for Future dazu aufgerufen, wie auch in vielen Orten Wachtbergs parallel geschehen, so auch in Niederbachem  bunte „Hoffnungssteine“ zu bemalen, sie mit kleinen gezeichneten oder geschriebenen Wünschen zu versehen und gemeinsam am Lava-Rondell am Dorfplatz hinzulegen. Damals kamen viele Wachtberger, vor allem Kinder, und brachten ihre Wünsche und „gewichtigen Hoffnungsträger“ zum Dorfplatz. Auch der Klimawandel und die Hoffnung, dass die Menschheit endlich verantwortlich handelt, war und ist Thema der Hoffnungssteine.

Heute, über zehn Monate später, liegen die Steine immer noch bunt und positiv motivierend dort, wenn auch an der einen oder anderen Stelle die Farbe schon etwas abgewaschen ist. An der Aktualität beider Themen hat sich nichts geändert. Im Gegenteil: Beide Themen sind so brisant wie vor einem Jahr.

Mit einem kleinen Hinweisschild haben die Parents for Future nun daran erinnert und damit ein erstes „Corona- und Klima-Memorial“ eingerichtet, das – so wünschen es sich die Parents –  weiter mit vielen bunten Steinen bereichert werden soll.

Gerade in Lockdown-Zeiten bietet es sich an, den in der Schule ausgefallenen „Kunstunterricht“ zu Hause mit dem Malen interessanter Hoffnungssteine auszugleichen und mit einer lebensfrohen Botschaft zu versehen. „Das ist eine sehr schöne und sinnvolle Aufgabe für alle Kinder und die Eltern und bringt dem Corona-Memorial am Henseler Hof wieder frische Impulse“ freuen sich die Initiatoren und hoffen, dass die Steinesammlung auf dem ansonsten recht farblosen Dorfplatz bald wieder viele frische bunte Steinbotschaften bekommen wird.

„Die bunten Steine mit einer kleinen, liebevollen und hoffnungsfrohen aber ernsten Botschaft an die Welt sollen allen weiter Mut machen, dass es die Zuversicht ist, die unsere Gesellschaft über alle Generationen hinweg zusammenstehen läßt“, heißt es in der Pressemitteilung.

Dass von diesen Steinen auch ein paar historischen Wert erhalten könnten, ist nicht ausgeschlossen. Die Parents haben zum Haus der Geschichte in Bonn  Kontakt aufgebaut und es ist im Gespräch, einige Exemplare in das Archiv des Hauses der Geschichte zu überführen. Derzeit werden für spätere Ausstellungen „Zeitzeugen“ gesucht, die für die Zeiten der Pandemie eine ganz bezugsträchtige Aussage beinhalten. Mit den Wachtbeger Steinen wäre der Gedanke, dass auch in Zeiten des Klimawandels und der Coronapandemie die Hoffnung zuletzt stirbt, für viele Generationen „praktisch wie in Stein gemeisselt“, freuen sich die Parents.

Also ran an die Pinsel …
Steine gib’s wie Sand am Meer!

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„St. Florians-Prinzip“ in Wachtberg? – Unsere Vorschläge zur Windkraft
Parents for Future Wachtberg schlagen Bürgerenergiepark vor, um Akzeptanz der Windkraft in der Gemeinde zu erhöhen.

„St.Florians-Prinzip“  in Wachtberg?  Parents for Future regen  statt dessen  Klima-Dialog an
Ein  Bürgerenergiepark soll in Wachtberg  die Akzeptanz der Windkraft erhöhen
Ein gemeinsamer Konsens  kann zu schwarzen Zahlen für die Bürger führen

„NIMBYs   – not in my backyard“ oder auch “nicht in meinem Hinterhof “ ; so werden etwas abschätzig Menschen genannt, die sich zwar grundsätzlich für den Klimaschutz aussprechen, aber die dafür nötigen Windräder und Hochspannungsleitungen nicht in ihrem Umfeld haben wollen. Was zunächst paradox klingt ist das Ergebnis berechtigter Ängste. Kluge Politik nimmt diese Bedenken auf und bindet die Bürger frühzeitig ein in das Projekt Klimaschutz. Auf diesem Wege entsteht Akzeptanz für die nötigen Veränderungen und eine unnötige Polarisierung im Thema wird verhindert. Diesen Weg schlagen die Parents for Future in Wachtberg vor.

Wie schwierig, aber gleichwohl wichtig das ist zeigt , sich aktuell in Wachtberg. Unter der Überschrift „Naturschutz in Adendorf gefährdet“ berichtet der Generalanzeiger Bonn  am 18.8.2020 über aktuell laufende Planungen für Windräder in der Gemeinde.[1] Klima- oder Umweltschutz – sind das unsere Wahlmöglichkeiten?

Für die Parents for Future  gehören Klima- und Umweltschutz zusammen. Windräder sind ein Eingriff in die Natur mit möglicherweise negativen Effekten. Es kommen  vielleicht Vögel und Fledermäuse zu Schaden und das Landschaftsbild wird sich ändern. Mit diesen Effekten muss  behutsam umgegangen werden, betonen Juliane und Kristian Lempa  von den  Wachtberger Parents . So können beispielsweise Abschaltzeiten während der Ernte die Vogelproblematik verringern.

Eines ist nach Auffassung der Parents aber nicht zu vergesssen: „ Klimaschutz ist Bedingung für eine gesunde Natur. Die Dürren der letzten Jahre zeigen, was auf uns zukommt, wenn wir den menschengemachten Klimawandel nicht aufhalten. Tiere, Pflanzen und Menschen leiden unter der Dürre, unser gemeinsamer Lebensraum ist in Gefahr.“

Dass Umwelt- und Klimaschutz gemeinsam zu stemmen möglich ist, zeigen, so Lempa weiter,  positive Beispiele in NRW. So verweisen die Parents auf die  „NRW-Klimakommune Saerbeck“, die unter diesem Slogan auch im Internet zu finden ist. Gemeinsam mit ihren Bürgern wurde dort bereits vor acht Jahren ein nachhaltiger Energiemix in Eigenregie geschaffen.  Die Gemeinde wies ein Gelände für den Energiepark Saerbeck aus, auf dem nun Windräder, Solar- und eine Biogasanlage den klimafreundlichen Strom erzeugen. Mittlerweile versorgt sich Saerbeck komplett selbst und die Bürger  schreiben als Investoren sogar schwarze Zahlen. „ Wenn sich die Windräder für den eigenen Geldbeutel drehen, ist die Akzeptanz wahrscheinlicher“ sind Juliane und Kristian Lempa überzeugt. Deswegen mache Saerbeck auch Hoffnung für Wachtberg.

Nach den Vorstellungen der Wachtberger  Parents kann ein runder Tisch mit allen  Interessierten und Betroffenen  gemeinsam Pläne entwickeln, wie Wachtberg  bis 2035 klimaneutral werden könnte. „Die Bürger mitzunehmen muss jetzt erste Priorität sein, um gemeinsam und konsequent zu versuchen,  gesteckte Klimaziele zu erreichen. Wenn es in Wachtberg gelingt, einen Bürgerenergiepark zu schaffen, wird sich die Akzeptanz bei vielen  Wachtberger Bürgerinnen und Bürger  signifikant erhöhen. Ein solcher Klimadialog ist zielführender als Verordnungen von oben“, heißt es in der Pressemitteilung weiter.  Demgegenüber könne man keine Akzeptanz erwarten,  wenn die Wachtberger die Nachteile  neuen Infrastrukturen erdulden, die Gewinne aber ortsfremde Investoren einstecken. Deswegen sollte dieser Bürgerenergiepark gerade auch für eigene Beteiligungen der Bürger*innen selbst offen sein.

In dieser Mission werden sich die Parents an die Verwaltung und den neu zu wählenden Gemeinderat wenden und einen Aufruf zur kommunalen Energiewende als gemeinsames, solidarisches Projekt unterstützend bebleiten. Der Endbericht zum Integrierten Klimaschutzkonzept für die ILEK-Region Rhein-Voreifel (https://www.klima-rv.de/wp-content/uploads/2016/09/13-01-10-IKK.pdf) gibt dafür  bereits einen  Rahmen, der nach Auffassung  Lempas um ein genossenschaftliches Konzept bei der Finanzierung und Planung ergänzt werden muss. Ein Bürgerwindpark als Teil des Projekts „Bürgerenergiepark“  ist, so die Parents weiter, der  richtige Ansatz, alle Bürgerinnen und Bürger mitzunehmen.

Juliane und Kristian Lempa – für die Parents for Future Wachtberg

[1] https://ga.de/region/voreifel-und-vorgebirge/wachtberg/unternehmen-legt-landwirten-vertraege-fuer-windraeder-vor_aid-52820247; zuletzt besucht am 19.8.2020.

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3 Antworten zu

  1. Veit Koch sagt:

    Sehr geehrter Herr Turley,

    ich halte sehr viel davon, dass Sie sich bei Parents for Future engagieren und Ihren Beitrag zum Stopp des Klimawandels leisten. Das spricht mir ganz aus dem Herzen.

    Was die Petition gegen die Verlegung der Bushaltestelle angeht, sind die von Ihnen zitierten Informationen leider falsch, es sei denn es handelt sich nicht um unsere Petition: https://www.openpetition.de/petition/online/verlegung-der-bushaltestelle-fuer-kinder-der-grundschule-berkum

    Uns geht es überhaupt nicht wie von Ihnen behauptet um den Fussweg, den die Kinder zu bewältigen haben. Wir trauen ihnen das zu. Uns geht es um das Warten an der Haltestelle, bei dem groben Schätzungen zufolge 40 – 60 Grundschüler (z.T. dann erst fünf Jahre alt!) gemeinsam mit 160 Schülern der HDG gemeinsam an der viel befahrenen Rathausstrasse stehen. Wir sehen, was sich da gruppendynamisch bereits morgens an der Haltestelle abspielt (s. Petition). Werthovener Eltern haben uns berichtet, wie schon jetzt HDG Schüler die Grundschüler im Bus vielfach geärgert haben. Ähnliches ist realistischerweise an der Haltestelle zu erwarten.

    Wird die Haltestelle verlegt, wird sich nicht nur das Risiko für die Kinder erhöhen, sondern auch die Anzahl der Elterntaxis erhöhen, d.h. den Zielen Ihrer Initiative entgegenwirken.

    Den Gewinn der Fahrradstrasse halte ich für relativ gering. Parallel zum Berkumer Weg gibt es ja einen Feldweg, den unser Sohn bereits mit sechs Jahren gemeistert hat. Von dort kommt man mit dem Rad auch jetzt schon problemlos zum EKZ.

    Wenn Sie Interesse haben ins Gespräch zu kommen, kontaktieren Sie mich gerne.

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