Projekte in Wachtberg


Auf dieser Seite stellen wir ein, welche Aktionen oder Projekte aktuell anstehen, geplant sind oder initiiert wurden. Gerne können Gleichgesinnte mitmachen und die Aktionen unterstützen. Vielen Dank für Ihr Engagement.

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Plakataktion parallel zur Kommunalwahl 2020 mahnte zum nachhaltigen ökologischen Bewusstsein
Baumplakate machen auf Klimaschutz aufmerksam

Parents for Future: konsequente Klimaneutralität sollte vor Klimaanpassung stehen

In einer Plakataktion an Wachtberger Bäumen machen die  Parents for Future auf den drohenden Klimawandel aufmerksam. Damit wolle man, so in einer Pressemitteilung, den Bürger*innen bei ihrer Wahlentscheidung zur Kommunalwahl gerade dieses Thema  deutlich zu machen. Auch wenn die Parents  politisch unabhängig und neutral sind und selbst nicht als Initiative an der Kommunalwahl teilnehmen, mischen sie sich dennoch mit dieser Plakataktion thematisch in den Kommunalwahlkampf ein.
Mit  einprägsamen Baumbeschilderungen, wie  „Ich bin systemrelevant“,  oder ähnlich pragmatischen Aussagen wollen die Parents auf die enorme Bedeutung von Bäumen in Hinblick auf den Klimawandel  aufmerksam machen.  Mit diesen von den Eltern und den Kindern gemalten Plakaten wolle man „eindringlich und ideenreich“ darauf hinweisen, dass  Bäume nicht nur Feinstaub binden,  wichtige Sauerstoffproduzenten sind,  Tausenden von Insekten Schutz und Lebensgrundlage bieten und gleichzeitig in der Lage sind, die Temperatur in ihrer unmittelbaren Nähe zu senken.
So werden in den nächsten Tagen für ca. 4 Wochen in den verschiedenen Ortschaften Wachtbergs diese Hinweisschilder an den Straßen deutlich  sichtbar zum Nachdenken und Handeln anregen; konsequenterweise mit umweltfreundlicher Farbe handgemalt und mit plastikfreien Hanfschnüren befestigt.
Mit ausgelöst wurde die Aktion auch wegen der  der negativen Resonanz von sog. Wahlprüfsteinen, mit denen die Parents for Future alle Wachtberger Fraktionen und die drei Spitzenkandidat*innen für die Wachtberger Kommunalwahl angeschrieben hatten. Das Ergebnis der Rückläufe war im überwiegenden Teil enttäuschend: „Zu wenige im Rat und von den Bürgermeisterkandidat*innen nehmen den Klimawandel  in Wachtberg  wirklich ernst.“
Kritisch setzten sich die Parents auch mit dem jüngsten Konzept zur Klimafolgenanpassung der linksrheinischen Kommunen auseinander. Anstelle durch zukunftsweisende, aktive Politik auf konsequente Klimaneutralität in Wachtberg zu setzen, beschäftige man sich überwiegend mit dem Ereignisfall, um dann eingetretene Schäden mit großem Aufwand zu reparieren. Anstelle der Klimaanpassung stünde nach Auffassung der Parents besser  die Vermeidung solcher Zustände durch mutige politische Entscheidungen im Wachtberger Gemeinderat.  „Doch davon ist man bisher noch weit entfernt“ sind die Parents auch in Hinblick auf die Kommunalwahl am 13. September enttäuscht.

 

Vielen Dank an alle, die die Aktion unterstützt haben !!

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Kleider-Tauschparty (alt/jung)

Wir planten im Frühjahr 2020 wir eine Kleider Tauschbörse, um den Gedanken der Nachhaltigkeit und der Schonung unserer Ressourcen zu unterstützen.
Leider kam dann Corona …. deswegen wurde die Aktion bis auf weiteres gestoppt. Schade …. aber wir bleiben dran.

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Bürgerantrag:
Klimanotstand für Wachtberg

Einen entsprechenden Antrag haben wir im Sommer 2019 im Rat der Gemeinde eingereicht. Während Städte wie Bonn oder Köln, aber auch kleinere Gemeinde den Klimanotstand einstimmig  ausgerufen haben, wurde unser Antrag im Haupt- und Finanzausschuss abgelehnt. Was muss noch  mehr geschehen, damit die Entscheidungsträger im Berkumer Rathaus den Ernst der Lage erfassen?
Vielleicht müssen noch heißere Sommer kommen, noch mehr Dürre und Wasserknappheit eintreten und noch dramatischere Starkregenereignisse in Wachtberg eintreten, damit dem einen oder anderen Ratsmitglied endlich klar wird:
Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.
Unser Antrag hat aber bei der  Kommunalwahl 2020 hat jedoch einen gewissen Erfolg gezeitigt:

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Bürgerantrag:
 Klimaneutrales Wachtberg bis 2035

Der Rat der Gemeinde Wachtberg möge beschließen, dass die Gemeinde Wachtberg unverzüglich alle Anstrengungen unternehmen möge, bis zum Jahr 2035 die Klimaneutralität im Verantwortungsbereich der Gemeinde anzustreben.
Der Antrag wurde im Haupt- und Finanzausschuss zwar abgelehnt, aufgrund des „gesellschaftlichen Drucks“ vereinbarten CDU und Grüne aber nach der Kommunalwahl 2020 genau das.
Damit war die Beharrlichkeit und das konsewquente Eintreten für Klimaschutz der Parents for Future sogar 1:1 erfolgreich:
Präambel Klimaneutralität:  Handlungen und Prozesse, durch die Treibhausgase, z. B. CO2, freigesetzt werden, haben eine den Klimawandel verstärkende, also einseitig  klimaschädigende Wirkung. Im Gegensatz dazu haben Handlungen und Prozesse, bei denen solche Freisetzungen nicht geschehen oder zu deren Ablauf die Kompensation der nicht vermiedenen Freisetzung gehört, keine das Klima beeinflussende Wirkung. Die Gemeinde Wachtberg möge alle Anstrengungen unternehmen, bis zum Jahr 2035 Klimaneutralität zu erreichen. Es geht in diesem Bürgerantrag nicht darum, nur festzustellen, dass in dieser Hinsicht teilweise erhebliche Defizite vorliegen, sondern die Gemeinde möge einen Plan erarbeiten (lassen) und umsetzen, das Ziel  bis zum Jahr 2035 zu erreichen.
Dieser Zeitraum von 15 Jahren – somit 3 volle Mandatsperioden – ist angemessen, um die Politik der nächsten Jahre konsequent daraufhin auszurichten.
Im Einzelnen wird formuliert:
  1. Die Gemeinde Wachtberg erkennt die Notwendigkeit der Eindämmung des Klimawandels und seiner schwer wiegenden Folgen als eine Aufgabe hoher Priorität an.
  2. Die Gemeinde Wachtberg wird bei jeglichen Entscheidungen die Auswirkungen auf das Klima sowie ökologische, gesellschaftliche und ökonomische Nachhaltigkeit berücksichtigen. Es sollen ab 2020/2021 in jeder relevanten Beschlussvorlage die Auswirkungen auf den Klimaschutz mit positiv, negativ oder neutral angegeben werden. Bei negativer Prognose sind Alternativen zu prüfen und anzubieten. Die Verwaltung wird gebeten zu prüfen, wie sie diesen Anforderungen gerecht werden kann und ggf. noch zu  Beratungen für den laufenden Haushalt 2020 (ggfls. über das Instrument des Nachtragshaushalts) einen Vorschlag zu unterbreiten.
  3. Um ihren Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels zu leisten, will und soll die Gemeinde Wachtberg als vorrangiges Ziel bis 2035 klimaneutral werden. Das  soll bedeuten, dass  die Gemeinde  im Rahmen ihrer Zuständigkeiten dazu beiträgt, die in Paris (2015) vereinbarten Klimaziele für ihr Gebiet  zu erreichen.
  4. Die Gemeinde erarbeitet ein ganzheitliches „Klimaschutzkonzept Wachtberg“  hinsichtlich der  erforderlichen Maßnahmen zur Erreichung der Klimaneutralität bis 2035. Hierzu sollen auch die Möglichkeiten einer Fremdvergabe, wie z.B. die Zusammenarbeit mit einer Klimaschutzagentur,  zur Erarbeitung dieses Klimaschutzkonzepts einbezogen werden. Die Aufstellung des Klimaschutzkonzeptes ist, wenn möglich, gemeinsam mit den Kommunen des linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreises  
  5. In regelmäßigen Abständen möge die Verwaltung über den Fortschritt und das Erreichte des Klimaschutzkonzepts , eventueller Hemmnisse und die Einbettung in das Gesamtkonzept berichten. Einmal  jährlich möge die Verwaltung dem Rat und der Öffentlichkeit  einen ausführlichen Bericht über den erreichten Sachstand vorlegen.
  6. Parallel dazu mögen Aktivitäten Dritter unterstützt werden, welche die mögliche Klimaneutralität im privaten Umfeld unterstützen. Somit können die kommunalen Bemühungen ganzheitlich mit freiwilligen Bemühungen der Bürger zur Klimaneutralität ergänzt werden.
Begründung:  
Auch den Kommunen kommt bei der Bekämpfung des Klimawandels eine wichtige Rolle zu. Ein bedeutender Teil klimarelevanter Emissionen wird in den Kommunen  erzeugt (Wohnen, Gewerbe, Verkehr, etc.). Andererseits hat die Kommune mit ihren vielfältigen Funktionen als Vorbild, Planungsträgerin, Eigentümerin, Inhaberin der Steuerungskompetenz  und  öffentliche Auftraggeberin weitreichende  privatrechtliche und öffentlich-rechtliche Handlungsmöglichkeiten. Der von Menschen gemachte Klimawandel ist nicht länger eine rechnerische, devot hinnehmbare Größe, sondern  erkennbar seit Jahren globale Realität geworden.
Seine Folgen werden auch für Wachtberg und die gesamte Region zu einschneidenden Veränderungen und schwer abschätzbaren Gefährdungspotenzialen führen. Vorboten waren die Extremhochwasser der letzten Jahre mit erheblichen infrastrukturellen Schäden und auch enormen Schäden bei der betroffenen Wachtberger Bevölkerung.
Die Beschleunigung des Klimawandels ist auch für eine von  der Landwirtschaft und vom Obstanbau geprägten Region ein erhebliches Risiko.
Extreme Wetterereignisse und Klimaveränderungen wirken sich – wie in Wachtberg erlebt – unmittelbar auf unsere Lebensgrundlagen aus. Darum gilt es, ökologische, soziale und ökonomische Belange klug miteinander zu verzahnen, um mit den heutigen politischen Entscheidungen eine lebenswerte Zukunft für unsere nachfolgenden Generationen für morgen und übermorgen zu ermöglichen.
Es soll ausdrücklich anerkannt werden, dass die Gemeinde Wachtberg in der Vergangenheit bereits einen richtungsweisenden Weg eingeschlagen hat und punktuell sich in Klimaschutz und Nachhaltigkeit  bewegt hat. Allerdings waren ein Großteil der Maßnahmen „nur“  Reaktionen auf eingetretene, klimatisch bedingte Katastrophen, d.h.  es wurden  nur Schäden in Folge des Klimawandels repariert, nicht Maßnahmen gegen den Klimawandel selbst initiiert. Insofern ist die Gemeinde so gut aufgestellt, dass sie mit diesem Bürgerantrag nahtlos die Klimaneutralität anstreben könnte.  Dazu kommt, dass  Wachtberg als langjähriges Mitglied der Klimaregion Rhein-Voreifel, ausgestattet mit einem interkommunalen Klimamanager ausgestattet ist, besonders zu Bemühungen um gelebte Klimaneutralität verpflichtet und – von der Anlage her – befähigt ist.
Gleichwohl: Es besteht aber noch ein erheblicher Bedarf an beispielsweise klimaneutraler, energetischer Gebäudesanierung oder der Verkehrssteuerung.  Anstehende Projekte, wie der Umbau des Henseler Hofs (möglicherweise später als die aktuellen Umbaubemühungen) oder der Umbau des Dorfsaals in Gimmersdorf  müssten damit auch in ein Klimaneutralitätskonzept einbezogen werden.
Die neu zu schaffende Stelle der Umweltfachkraft könnte dann ebenfalls mit der Koordinierung  mit eingebunden werden.  Entsprechende Fördermittel  Dritter für umzusetzende Maßnahmen sollten abgerufen werden.
Fazit und Vision für unser aller Kinder:
Durch die Umsetzung der in diesem Antrag angestrebten Klimaneutralität bis zum Jahr 2035 leistet die Gemeinde einen erheblichen  und vorbildlichen Beitrag zur nachhaltigen Generationengerechtigkeit für unsere Kinder und Kindeskinder und übernimmt damit die Verantwortung für das Leben und Wohlergehen unserer nachfolgenden Generation in einem erlebenswerten Wachtberg.
„Die knappste Ressource ist nicht das Öl, nicht das Gas und auch nicht das Uran; es ist die Zeit, die wir noch haben, um unsere Verhaltensweise den Anforderungen und Grenzen unserer Umwelt anzupassen.“ (Russel Train)

Viel Potenzial  auf der Dachfläche für Solarthermieanlagen für Warmwasser und Heizung sehen die Parents for Future unter anderem bei der gemeindeeigenen Liegenschaft „Henseler Hof“.

Große Dachflächen in bevorzugter Südausrichtung , wie hier am gemeindeeigenen Gimmersdorfer Dorfsaal, bieten ideale Voraussetzungen für  Solarpaneele für die  Erzeugung von kostenlosem „Sonnenstrom“

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Fragen an unsere Kommunalpolitiker

In einem für alle offenen Fragenkatalog haben wir den Parteien, Wählervereinigungen und den DirektkandidatInnen ganz konkrete Fragen zum Thema Klimawandel und Kommunalpolitik gestellt, deren Beantwortung (oder auch Ignorierung) veröffentlicht wurden. Zum Nachhaltigkeits-Check werden dann nach der Wahl diese Antworten regelmäßig mit den getroffenen Entscheidungen verglichen und öffentlich bewertet. Jeder, der zu den Themen, wie beispielsweise Klimawandel, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und anderen kommunalpolitisch interessanten Themen konkrete Fragen an unsere neuen Ratsmitglieder und sachkundigen Bürger hat, kann sich gerne an uns wenden.

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Informationsveranstaltungen zu relevanten Klimathemen

In regelmäßigen Abständen planten wir Informationsveranstaltungen mit unterschiedlichen Themen zum Klimawandel, bemühten uns um Referenten und wollten so die interessierte Bevölkerung informieren. Wegen der Corona-Pandemie mußte der gesamte Komplex leider auf Eis gelegt werden.

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Klimabündnis Wachtberg

Unter dem Slogan „Gemeinsam sind wir stärker“ luden wir als Wachtberger Parents for Future zur Gründung eines übergreifenden „Klimabündnis Wachtberg“ ein. Geplant war ein lockerer Zusammenschluss interessierter Vereine oder Initiativen, die im Bereich Klima-, Umwelt– und Naturschutz sowie im Bereich Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit engagiert sind.
Das Klimabündnis Wachtberg sollte kein klassischer Verein sein, sondern ein regelmäßiges Treffen Gleichgesinnter unter dem „Dach“ der vorgenannten Themen, gleichberechtigt an einem runden Tisch. Das Bündnis wäre überparteilich und unabhängig gewesen, wobei einzelne Projekte auch sozialgesellschaftliche Begleitmomente beinhalten könnten, ohne aber von dem eigentlichen Bündniszweck, nämlich dem Kampf gegen den Klimawandel, abzulenken.  
„Man darf den Klimawandel nicht nur unter dem Aspekt der Begrenzung des globalen Temperaturanstiegs auf deutlich unter 2°C sehen, sondern auch die direkten und indirekten Folgen, die sich jetzt schon abzeichnen, bedürfen einer ernsten und nachhaltigen Betrachtung“, erweiterten wir als Parents for Future den Kreis der möglichen Teilnehmer des Klimabündnisses. Dieses sollte ein „gemeinsames Haus“ sein, in dem Ideen entwickelt, diskutiert und angesprochen werden könnten. Es sei das Prinzip der „Schwarmintelligenz“, so in unserer Pressemitteilung weiter, und der kommunikativen Verteilung in viele Hände,  gemeinsam dem Klimawandel entgegenzuwirken.  Zusammen sei man erfolgreicher, was für die Sache nur von Vorteil sein könne.
Durch einen regelmäßigen Austausch von Ideen und Informationen könnten in Echtzeit  aktuelle Themen besprochen und weiterentwickelt, sowie tagesaktuelle Entwicklungen erörtert werden. Doch nicht nur etablierte Vereine oder Initiativen sollten an dem runden Tisch teilnehmen können. Auch einzelne Bürger sollten, geht es nach den Vorstellungen der Wachtberger Parents, daran teilnehmen und ihre Ideen und Vorschläge mit einbringen können.
Mit gemeinsamen Aktionen,  einer zentralen Homepage und einem informativen Flyer, der die Ziele des Klimabündnisses prägnant und übersichtlich darstellen sollte, sollte das Interesse an dem zu gründenden Klimabündnis Wachtberg weit in die Bevölkerung getragen werden.
Bei einem ersten Initialtreffen, das für den 26. März 2020  geplant war,  wollte man gemeinsam das Grundsätzliche besprechen und den weiteren Weg diskutieren.
„Vorrangiges Ziel ist es, die Menschen positiv zu motivieren“ so die Parents in ihrer Mitteilung. Man wolle versuchen, von Anfang an ein stabiles und handlungsstarkes Klimabündnis zu schaffen, das engmaschig in der Wachtberger Bevölkerung vernetzt ist.
Leider ist durch die Übermacht der Corona-Pandemie alles überlagert und derzeit auf Eis gelegt worden. Gleichwohl bleibt es eine Aufgabe der Parents und Gleichgesinnter, hier weiter am Ball zu bleiben.

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Baumpflanzaktion (Coronabedingt verschoben !) im
Gemeindewald Wachtberg

Wir wollten in Zusammenarbeit mit dem staatlichen Forstamt Venne (Bonn) viele kleine Bäume pflanzen. Kaum etwas anderes ist so verantwortungsbewusst, nachhaltig und Generationen übergreifend, wie kleine Setzlinge zu pflanzen.
Das sind Bilder einer vergleichbaren Aktion der Bornheimer Parents for Future

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Gimmersdorf ökologisch planen
und die Zukunft gestalten

Unsere Vorschläge, die auch anläßlich einer gemeinsamen Planungsbesprechung im Oktober mit bei der weiteren Planung berücksichtigt wurden.
Verkehrsberuhigung – Mehr Grün und Vorfahrt für Fußgänger und Radfahrer!
Gimmersdorf ist bisher für Fußgänger und Radfahrer wenig attraktiv. An vielen Straßen fehlen Bürgersteige, Radwege gibt es nicht (Beispiel: Kommunalweg, Berkumer Weg, Ließemer Straße). Die geplanten Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung müssen daher Platz und Vorfahrt für Fußgänger und Radfahrer lassen bzw. neu schaffen (z. B. durch Spielstraßen). Bäumen und Sträuchern ist Vorrang vor versiegelten Flächen zu geben. Entlang der Umgehungsstraße und an der Ruhebank am Kreisverkehr können Hecken und Sträucher Vögeln und Insekten ein Zuhause bieten. Blühstreifen entlang des Berkumer Wegs würden zur ökologischen Nachhaltigkeit beitragen.
Umgestaltung der Dorfmitte – ein grüner Dorfmittelpunkt für Gimmersdorf!
Der Straßenraum zwischen Dorfsaal, ehemaliger Gaststätte, Dorfplatz und Spielplatz wird mit dem DIEK zum Dorfmittelpunkt. Wir wollen keine Steinfläche mit vereinzeltem Grün, sondern eine grüne Dorfmitte. Patenschaften für die dort gepflanzten Bäume übernehmen wir gerne! Nach der Rückstufung des Kommunalweges von einer Kreis- zu einer Gemeindestraße hat Wachtberg selbst die volle Handlungsfreiheit, mit intelligenten und kreativen Maßnahmen die Zukunft zu planen – besonders im Sinne der Generationenverantwortung.
Ob Sanierung oder Neubau des Dorfsaals – energieeffizient und ressourcenschonend!
Bei der Sanierung oder einem Neubau des Dorfsaals als Zentrum für Jung und Alt sollte die Gemeinde eine Vorbildrolle in der Energieeffizienz von Gebäuden einnehmen. Ökologische Baustoffe sind zu bevorzugen.
Bolzplatz – die nächste Pflanzperiode für die Pflanzung von Hecken und Bäumen nutzen!
Große Bedeutung kommt dem im Landschaftsschutz liegenden gemeindeeigenen Bolzplatz zu, der gerne auch für Dorfveranstaltungen genutzt wird. Bereits zur nächsten Pflanzperiode können dort standortgerechte Hecken sowie Schatten spendende Bäume gepflanzt werden. Vor dem Hintergrund der immensen Bedeutung von Schutzhecken und breitkronigen Bäume für die ökologische Nachhaltigkeit regen wir eine schnelle und bevorzugte Umsetzung an.
Zeitfenster – nicht auf Antragstermine warten, sondern schon heute beginnen!
Der 30. September 2019 wurde als Antragstermin für Fördermittel des Haushaltsjahres 2020 im DIEK leider nicht erreicht. Wir appellieren dringend an die Gemeinde, jetzt aktiv die Planungen für 2020/21 zu forcieren. Außerdem sollte sie schon jetzt Maßnahmen auf den Weg bringen, die ohne Verzögerung – mit Blick auf die haushaltstechnischen Möglichkeiten – umsetzbar sind (Beispiel Bolzplatz).

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Bürgerantrag „Blühstreifen/Biotopvernetzung“

„Der Rat der Gemeinde Wachtberg möge beschließen, dass die Verwaltung ein Konzept für eine Blühwiesen- und Biotopvernetzung für Wachtberg
erstellt, die erforderlichen Haushaltsmittel einbringt und das beschlossene Konzept schnellstmöglich umzusetzen beginnt.“
Der Antrag wurde vom Haupt-und Finanzausschuß zur Kenntnis genommen und auf Eis gelegt bis nach der Kommunalwahl. Durch die Koalition CDU/Grüne nach der Wahl 2020 scheint die ses Thema Fahrt aufzunehmen. Es bedarf jedoch eines gemeinsamen Beschlusses des neuen Rates bzw. der Ausschüsse. Wir bleiben dran.
Begründung
Der seit  vier  Jahren bestehende öffentliche  Arbeitskreis „Geschützter Anbau in der Landwirtschaft“ hat in seiner letzten öffentlichen Sitzung  am 14. November 2019 u.a. über das Thema „Blühstreifen in Wachtberg“ diskutiert.
Leider ist der aus Spendenmitteln und mit großem Presseaufwand zu Beginn des Jahres eingesäte Blühstreifen am Wachtbergring zwischenzeitlich wieder vom  Eigentümer der Liegenschaft  untergepflügt worden, was dem Gedanken der Nachhaltigkeit grundsätzlich  widerspricht.
Gleichwohl wurde von dem Eigentümer dieser Fläche der Gemeinde angeboten, entsprechende Flächen dauerhaft der Gemeinde für bspw. Blühstreifen zur Verfügung zu stellen (zu verpachten) wenn ihm von der Gemeinde der ihm entstehende  Schaden (Ernteausfall, Einnahmeeinbußen) erstattet wird.
Dieses Angebot soll in dem hier liegenden Antrag grundsätzlich aufgegriffen  und  in der eingangs erwähnten Fassung zum Ratsbeschluss  erhoben werden.
Danach möge die Verwaltung – gerne auch mit der neu einzustellenden Fachkraft für Klima- und Umweltschutz –  ein flächendeckendes Konzept für nachhaltige Blühwiesen- und Biotopvernetzung ausarbeiten, in das zunächst
–  alle gemeindeeigenen,
– sodann weitere, in öffentlich-rechtlichem Eigentum befindliche
– und darüber hinaus auch freiwillig potenzielle Flächen privater Eigentümer
in ökologisch sinnvoller Weise einzubeziehen sind.
Das Ziel dieses Langzeitprojektes soll eine durchgehende, potentielle Vernetzung im Sinne des Natur-,  Umwelt- und Klimaschutzes, der  Artenvielfalt und der Biodiversität ermöglichen. Dieses Konzept soll – je nach sinnvollem Einsatz – bevorzugt beinhalten:
  • Blühflächen und Blühstreifen
  • einzubeziehende Ackerrandstreifen
  • Wegebegleitgrün , um auch Kleinstverbunde mit zu erfassen
  • Feuchtbiotope,
  • standortgerechte Heckenstrukturen für Insekten und Vögel
  • und standortgerechter  Busch- und Baumbestand, wie auch Aufwertung durch Solitäre
  • pädagogische Modellprojekte (Blühwiesen und –inseln an Schulen, Kindergärten und dergl.)
Letzteres wären beispielsweise auch  Blühwiesen in unmittelbarer Nähe dieser Einrichtungen, die mit gemähten Laufwegen für die Kinder pädagogische Schlüsselerlebnisse  in Hinblick auf Natur und Umwelt erfahren lassen.
Dieses Konzept – das je nach Umfang auch fremdvergeben werden könnte – soll nachhaltig angelegt und auf Dauer ausgelegt werden. Die Mitwirkung einschlägiger Naturschutzverbände soll dabei sichergestellt werden.  Es möge auch  ein regelmäßig  öffentlich tagender Arbeitskreis etabliert werden, der sich ausschließlich dieses Themas annimmt und das Projekt periodisch begleitet. Gerne würden wir mit unserem Sachverstand hier mitwirken wollen.
Die Planung ist in jedem Fall  im Einvernehmen mit den Grundstückseigentümern zu erstellen und fiskalisch einzuschätzen, so dass dem Rat und dem Arbeitskreis in regelmäßigen  Zeiträumen über den erreichten Sachstand und die nächsten Schritte berichtet werden kann.
Uns ist bewusst, dass dieses ein großes und auf Langzeit ausgelegtes  Projekt für die Gemeinde Wachtberg ist, das nicht „über Nacht“ zu stemmen ist.
Darum geht es im ersten Ansatz auch nicht.
Wichtig ist es, dass diese Aufgabe unter der Zielrichtung der Generationenverantwortung fixiert und  schnellstmöglich angegangen wird, um sich dann in exponentieller Weise  als  Daueraufgabe  zu etablieren.
Auch haushaltsmäßig ist es ein Langzeitprojekt, dessen erste „Merkposten“  allerdings schon in den laufenden Doppelhaushalt integriert werden sollten.
Zu eruieren wäre in diesem Zusammenhang, in wieweit  Landes-, Bundes-, EU- oder sonstige Fördermittel abrufbar sind, wie z.B. das Förderprogramm der Landwirtschaftskammer NRW und ob zur Unterstützung einer solchen Kartierung eventuell Mitarbeiter über den Bundesfreiwilligendienst gewonnen werden können.
Denkbar wäre auch die Beantragung eines Zuschusses durch den Betriebsinhaber der  ehemaligen Blühwiese (oder einen anderen kooperierenden Landwirt/Grundeigner), dem zweckbezogen weitere (gemeindeeigene/öffentlich-rechtliche) Flächen zur Bewirtschaftung mit übertragen werden könnten.  Auf die möglicherweise einzuhaltenden Termine  entsprechender Fördermittel dürfen wir hinweisen. Eine  vertragliche Regelung dürfte unter der Prämisse, dass solche Blüh- und Schonstreifen von herausragender ökologischer Bedeutung sind,  zielgenau  und pragmatisch zügig gefunden werden.
Die Umsetzung des mit diesem Bürgerantrag erreichbaren Ziels ist in mehrfacher Hinsicht eine
„Win-Win“-Situation:
  • Die Insektenvielfalt in Wachtberg nimmt wieder zu und kann sich auf hohem Niveau stabilisieren
  • Die Natur bekommt zunehmend wieder ihre natürlichen Lebensräume zurück
  • Die natürliche Bestäubung der Nutzpflanzen kann wieder erreicht werden, ohne dass „Holländische Hummeln“ zu Bestäubungszwecken zugekauft werden müssen (somit ein Gewinn  für alle Obstbaumkulturen)
  • Die Gemeinde regeneriert ihre landschaftliche Ursprünglichkeit
  • Wachtberg böte mit einem flächendeckenden Konzept der ökologischen Vernetzung  für seine Bürger und andere Kommunen nachahmenswerte Beispiele.
Wir wollen nicht verkennen, dass bereits der eine oder andere Schritt in dieser oder ähnlicher  Richtung gegangen worden  ist. Vieles sollte eigentlich auch selbstverständlich sein. Es bedarf jedoch eines Impulses, um  dieses komplexe Themen  in gelenkte, verantwortliche Bahnen  einmünden zu lassen.
Dieses möge mit dem hier vorliegenden Antrag initiiert werden.
Selbstredend soll dieses Projekt auch sehr nah an der Öffentlichkeitsarbeit angesiedelt werden, um den Effekt des „Jubiläums-Blühfelds“ noch ausnutzen zu können.  Auch wenn das vergangene Projekt bedauerlicherweise  ohne Nachfolgeperspektive für nur 1 Jahr angesetzt war, könnte dieses  – formulieren wir es einmal so –  Missverständnis ausgeglichen werden, indem bereits zur neuen Vegetationsperiode im Frühjahr 2020  erste Teilflächen dauerhaft und auf Nachhaltigkeit ausgelegt entsprechend eingerichtet werden würden.
Als ersten, unseres Erachtens auch leistbaren Schritt, sind die Flächen um unsere Wachtberger Kindergärten/Schulen zu überprüfen, inwieweit hier bereits kleinere Flächen (entsprechend des letzten Anstrichs auf Seite 2) vorbereitet und  zu Beginn der Pflanzperiode besät werden können.  Dieses wäre ein optimaler Einstand in das Thema im Jahr 2020.
Wenn wir oben den Begriff der Generationenverantwortung erwähnt haben, so sei abschließend noch einmal auf die Verpflichtung hingewiesen,  unserer nachfolgenden Generation, den Kindern und Kindeskindern eine lebens- und liebenswerte Welt zu übergeben.
Ein zusammenhängendes System biologischer Vielfalt und Stabilität, wie es die Blüh- und Schonstreifen sind, ist ein bewusster  Garant für diese Verantwortung.
Vielen Dank  – auch im Namen unserer und sicher auch Ihrer  Kinder.

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Bald ein Bio-bzw. Ökomarkt in Wachtberg mit Angeboten aus nur regionalem Anbau?

Zumindest haben wir als Parents for Future einen Bürgerantrag  gestellt:

                         Hierzu die PRESSEMITTEILUNG:
Der Wunsch nach zertifizierter und nachgewiesener Bio-Ware aus ausschließlich regionalem Anbau wird immer stärker. Zwar gibt es rings um Wachtberg seit Jahren Angebote in Form genau solcher Öko-Wochenmärke. Deren Angebot ist so vielfältig, dass die Attraktion eines solchen Marktes auch in Wachtberg „ein hohes Kaufpotential“ zufriedenstellen könnte.
Wie die Wachtberger Parents for Future in einem Bürgerantrag für den nächsten Haupt- und Finanzausschuß am 2. September beantragen, soll „die Gemeindeverwaltung in Form eines Pilotprojektes einen regionalen Biomarkt (Ökomarkt, Bauernmarkt) als Straßenmarkt organisieren, der danach in regelmäßigen Abständen auf Dauer angelegt sein soll“
Auch wenn in einzelnen Geschäften bereits Bio-Erzeugnisse angeboten werden, fehlt ein zentrales Unterstützungsforum für Selbsterzeuger und Hofverkaufsstellen in Wachtberg, deren Waren nicht in den überregional gesteuerten Supermarktketten angeboten werden können. „Insofern dient ein solcher Bio-Wochenmarkt auch der Stärkung der heimischen Produkte und der Vermarktungsmöglichkeit an zentraler Stelle im heimischen Wachtberg,“ ergänzt Dr. Carsten Hobom von den Parents weiter.
Man sei befremdet, wenn in den Regalen herkömmlicher Läden „Äpfel als Bio-Ware angeboten werden, die mit einer verheerenden Ökobilanz aus Neuseeland angekarrt worden sind“, unterstützen Micha und Sara Paulat aus Niederbachem die Konsequenz zu ausschließlicher Regionalität eines Wachtberger Bio-Wochenmarktes.
Biomärkte sind nichts Neues, sondern seit Jahren (allerdings in anderen Gemeinden) regelmäßig Stand der Dinge, so dass man dort auf einschlägige Erfahrungen zurückgreifen kann.
Nach Auffassung der Antragsteller gibt es zahlreichen Anbieter, Erzeuger und heimische Biohöfe in Wachtberg und in nächster Umgebung, so dass alleine daraus ein interessanter, sich tragender Markt zu bestücken wäre. „Wenn dann noch regionale Anbieter mit speziellen Angeboten im Nonfood Bereich dazukommen, dürfte die Attraktion eines >>Wachtberger Biowochenmarktes<< so stark sein, dass sich ein derartiger Markt auf Dauer als Selbstläufer etablieren könnte“, begründen Yann Fiebig und Christina Schubert-Fiebig aus Villip den Vorstoß der Parents an die Politik und den Fachbereich „Wirtschaftsförderung und Gemeindeentwicklung“ im Berkumer Rathaus.
Als „Denkansatz“ schlagen die Parents einige Punkte vor, die als Leitlinien für eine Umsetzung gelten könnte. Zum einen ist die Voraussetzung, dass Rat und Gemeinde weitgehend im Sinne eines nachhaltigen Klima- und Umweltschutzkonzeptes die Idee begrüßen und hinter ihr stehen. „Nach Durchsicht der Wahlprogramme der einzelnen Parteien und Wählerinitiativen dürfte es klare Mehrheiten dafür geben“, hoffen Juliane und Kristian Kempa von den Parents, die gerne, beispielsweise in Form eines Runden Tisches, an der Planung und Umsetzung mitwirken würden.
Ein weiterer Punkt ist die Gebührenbefreiung von Standmieten, wie sie nach der „Marktgebührenordnung“ aus dem Jahr 1973 möglich ist.
Man ist seitens der Parents davon überzeugt,“ dass die Gemeinde mit mehreren hauptamtlichen Mitarbeitern alleine im Bereich >>Gemeindeentwicklung und Wirtschaftsförderung<< mit unserer Unterstützung ein hervorragendes und schlüssiges Managementkonzept zu entwickeln in der Lage ist“. Parentsmitglied Doris Arenz sieht darin eine „hervorragende Möglichkeit“ zu einer Private-Public-Partnerschaft und einer „Erfolg versprechenden Symbiose“ zwischen der Verwaltung und engagierten Bürger*innen.

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Berkumer Weg =  ausschließliche Fussgänger/Fahrradstrasse ?

Ein lang gehegter Traumwird wohl Wahrheit werden. Der Berkumer Weg zwischen Gimmersdorf und Berkum soll alleinige Fahrradstrasse werden. Damit kann ein weiterer Schritt zur klimaneutralen Mobilität in Wachtberg gemacht werden.
Das hat – unter dem Strich – aber zur Konsequenz, dass der Bus 856 anders fahren muss und damit die Schule Stumpebergweg nicht mehr direkt angefahren werden kann.
Das hat wiederum zur Folge, dass die Grundschulkinder von der Rathausstrasse zur Schule gehen müssen (ca. 450 m). Dagegen gab es eine Online-Petition.
Um das Projekt nicht scheitern zu lassen und den Schulweg gleichwohl so sicher wie möglich zu machen, haben wir in einer Stellungnahme an die Gemeindeverwaltung die Idee des „Walking Bus“ ins Gespräch gebracht.
Ein „Walking Bus“ ist eine Gehgemeinschaft von Grundschülern auf dem Weg zur Schule und zurück, die von einem oder mehreren Erwachsenen begleitet wird. Eine simple Idee, die auch in Berkum umgesetzt werden könnte. Eine Gruppe von Eltern, Ehrenamtlichen,  Freiwilligen und/oder Lehrern, die abwechselnd diese Begleitung übernehmen würden, ließe sich aus unserer Sicht gut über die Schule/Gemeinde/Elternschaft/ggfls auch die Ehrenamtsbörse Wachtberg  organisieren.
Es ähnelt dem Prinzip der Schülerlotsen, das auch in Wachtberg seit „ewigen Jahren“  vor Kitas erfolgreich praktiziert wird.
Der Wortlaut unserer Stellungnahme (5.6.2020) findet ihr HIER als pdf.Datei.
Eine Erläuterung zur Stellungnahme (8.6.2020)  ist HIER abzurufen
Informationen zum „Walking Bus“ sind HIER (Beispiel aus Paderborn)
und HIER (Informationen der Landesregierung NRW)

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 Wir setzen die Reihe der Berichterstattungen weiter fort ….